Die Deutsche und die internationale Presse zeigten immer ein besonderes Interesse für Takabanda.
Hier einige Auszüge

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Über Takabanda CD “Ora imprecisa”

“...kontinuierlicher Atmösphärenwechsel, in dem sich expressive Kraft postcoltranen Stil und avantgardistische Feinheiten mit Folkloreeindrücken verbinden. Die zwei Bläser improvisieren mit Wärme und technischem Können. Eleodori präsentiert feinsinniges und kraftvolles „Drumming“, Burkahrd „gräbt“ in der Tiefe.“

Musica Jazz, Italien

„... diese Gruppe ist ein überraschendes Patchwork. Die Musiker hören aufeinander und stimmen aufs Wunderbarste überein. Letztendlich feinster musikalischer Humor.   ...die einzelnen Stücke bauen in ihrer Unterschiedlichkeit aufeinander auf. Die Konsistenz um die allgemeine Harmonie können nicht stärker sein.   ...In Takabanda ist Leben, musikalischer Humor und mehr und mehr.“

Jazzpodium Deutschland

„... verknüpft das Quartett den Geist des Freejazz mit Erfahrungen arabischer, afrikanischer und jüdischer Musik und ragt mit dem Album „Ora imprecisa“ wie ein Monolith aus den berliner Jazzveröffentlichungen heraus.

Tip, Deutschland

  TAKABANDA X

TAKABANDA PLAYS JACKSON POLLOCK

 

„...was man da nicht alles hört! Man wähnt sich auf einer Reise durch Städte und Landschaften und Jahreszeiten. Das Quartett holt wahnsinnig viel Sound aus der kleinen Besetzung. Zuweilen möchte man nicht glauben, dass da bloss zwei Bläser sind und nicht ein ganzer Satz davon. ... Verspieltheiten lassen sie sich keine zuschulden kommen. Unwillkürlich denkt man an Lacy's beste Quartette. Die Assoziationen kommt aber auch vom Bass, denn Thilo Burkhard hat einen vollen und federnden Sound, wie es ihn öfter geben sollte. ... Folkelemente sind konstitutiver, selbstverständlicher, unaufdringlich Bestandteil. ... In Takabandas Musik hören Berlin, Paris und New York nicht auf, unterscheidbar zu sein, aber sie hören auf, sich in Abgrenzung voneinander zu definieren. Sie lassen ihre Stärken aufeinander wirken und lassen sich gemeinsam von mediterranem Flair durchdringen. Eine absolut zeitgenössische Musik!“

Jazz live, Österreich

„...Eigenkompositionen, die viel Raum für improvisierte Kantilenen und atemberaubende Bravourstücke lassen. Trotz aller Harmonie des Zusammenspiel, hat Jeder die Chance, seine musikalische (und kulturelle) Eigenheit zu entfalten. Erfrischungsjazz mit zarten Ethnokonturen.“

Wirtschaftswoche Österreich

 

 

Über Takabanda CD „La leggenda del pescatore“

Takabanda : Eine Gruppe, die sehr gekonnt mit der Verwirrung der Sinne, mit dem Verlust von Spuren spielt: wo sich das tragische Element fröhlich mit dem Burlesken verbindet, wo sich das Phantom „del Pescatore“ lachend mit dem Schatten Nosferatus vermählt...
Takabanda erfaßt eine Vielzahl von Stimmungen (ein Sinn für Raum und eine typisch nördliche Klarheit des Klangs verbinden sich mit echt mediterranen Akzenten, wodurch Zonen großer Turbulenzen und spannende Kontraste entstehen)... Die Kompositionen sind präzise und durchdacht, perfekt gespielt, günstig für Brüche, und bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten... Insgesamt ist Takabanda weit davon entfernt, sich in gezierter Nachahmung oder in einem schlecht genähten Patchwork zu verlieren, sondern verfolgt einen sehr persönlichen Weg. Lyrische Epen mit gelegentlichen Gefühlsausbrüchen: eine Musik mit einem großen Charisma .

Marc Sarrazy - Schriftsteller

TAKABANDA und die „Legende des Fischers“ atmet eine swingende Leichtigkeit, die auch das durch die grassierende zeitgenössische „Reizverüberbotschaftung“ auch des müdesten „Jazz-Verbrauchers“ (wenn es ihn denn noch gibt) das verstopfteste Ohr zu einem geneigten gerieren läßt, denn die Musik dieser neuen CD zeigt eine international, ja ethnologisch klingende Offenheit und Vielfalt, die auf das Zusammenwirken im Zusammenspiel verschiedenst gelagerter Musiker-Persönlichkeiten um Paul Schwingenschlögl schließen läßt.  

Und dem ist ja auch so – und der unvoreingenommene Hörer wird zum Freund, um nicht zu sagen: Fan des Hauses „TAKABANDA“ ....

Ernst-Ludwig Petrowsky
Mecklenburger / Musiker
Träger des Deutschen Jazz Preises

 

 

With a true eclecticism of styles and backgrounds, features five Highly talented Jazz artists in two different quartet formats. Part of the program is composed; much of it is improvised.

Takabanda swings with a loose spirit of adventure that crossed boundaries freely. Alto saxophone and trumpet shine brightly as “The Legend Of The Fisherman” rocks solid in search of a new ways to say what has been said before. With song titles in German, French, Italian and English, the quartet used no stereotypes. Instead, their impressionism relies on musical ideas common to all cultures: the dramatic tension of a call to arms, the lighthearted dancing of children's feet while at play, couples jitterbugging in an up-tempo style that they call their own, and the solitude of an old familiar theme.

Trumpet and saxophone intentionally include a few rough edges to remind the listener that their music comes from the heart; not from some highly processed mixing technique “Vilshofen” moves to an exotic rhythm and melody that is similar to Ravel's “Bolero”.

“Endless Journey”, on the other hand, plods slowly with changing meters and the weariness of a tired soul.

By relying on their collective impressions for the interpretations of timeless Jazz, Takabanda brings growth to the music and scores big.

Jim Santella, Cadence Magazine USA

   

Wenn sich vier Musiker aus Italien, Deutschland, Österreich und Japan zusammentun, dann kommt leicht der Verdacht auf, es handele sich um Weltmusik. Denn die Ethno-Pop-Schwemme der letzten Jahre hat auch im Jazz Spuren hinterlassen, und so wird gerne die Weltmusik-Schublade aufgezogen, sobald Musiker verschiedener Nationen und Kulturkreise sich zusammenfinden.

TAKABANDA, gegründet 1992, haben jedoch kein Interesse, auf einer Popularitätswelle zu surfen, nur weil es angesagt und monetär dienlich ist. Die Band steht schlicht für weltoffenen Jazz. Und der ist alles andere als schlicht.

Ausgangspunkt des ausschließlich aus Eigenkompositionen bestehenden Repertoires der Band sind Melodien, deren Eingängigkeit so manchem Popsong zur Ehre gereichen würde. Die meist vom Trompeter und Flügelhorn-Spezialisten Paul Schwingenschlögl eingebrachten Melodielinien treffen auf die die ausgefeilten Rhythmen von Schlagzeuger Paolo Eleodori. Zusammen mit dem fundamentalen, gleichwohl leichtfüßigen Spiel des Kontrabaßisten Akira Ando sowie der ausgereiften Kunst des Saxophonisten Jan von Klewitz bieten TAKABANDA ein vielfältiges, facettenreiches und spannenden Programm, das auch übermüdete Ohren wieder aufhorchen läßt.

Luigi Lauer, Musikjournalist

 

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